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*Leben im Tod*
Hast du dich nie gefragt wie es ist wenn alles vorbei ist? Wenn du deinen letzten Atemzug nimmst und noch einmal hinauf zum Himmel siehst bevor du all das hinter dir lässt? Schon seit Monaten denke ich darüber nach. Immer wieder kommen mir die gleichen Gedanken. Tod. Was ist das genau? Kann man das wirklich in Worte fassen oder ist es einfach nur ein Zustand der uns berührt? Ich bin nicht sicher ob es den Tod überhaupt gibt, denn so viele Leute die aus dem Leben, aus meinem Leben, geschieden sind, existieren immer noch für mich. Sie leben auf ihre ganz eigene Art weiter. Soll ich diese Leute wirklich tot nennen? Nein, das ist unmöglich! Ein Mensch der gestorben ist, existiert weiter. Egal ob durch Worte derer die ihn geliebt haben oder durch Gedanken. Er bleibt am Leben und ein jeder, der ihn kannte und liebte wird ihn niemals vergessen. Wie kannst du also behaupten das, wenn ich gehe, meinem Leben ein Ende setze, ich mich dann selbst auslöschen würde? Du wirst mich weiter leben lassen und das ist die Gewissheit die ich brauche um meinen Weg folgen zu können. Also weine nicht um mich, sondern erzähle der Welt wer ich war und lass mich leben!
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*Wenn Engel sterben*
Niemals möchte ich etwas so Schreckliches erleben: Ich möchte nie mit dem Gedanken aufwachen das du nicht mehr bei mir bist. Das du mich allein zurück gelassen hast. Dieser Gedanke würde mich quälen und irgendwann, nach unendlich langen Tagen ohne dich, würde auch ich dann in das sanfte schwarze Meer eintauchen, welches ich mir seit deinem Verschwinden so oft gewünscht habe. Oft würde ich dann auf meinem Bett liegen, dein Foto und deine geschrieben Wörter neben mir. Keine Träne würde über meine Wange laufen denn zu oft habe ich sie für dich vergossen. Zu oft habe ich mich gefragt wo du bist, wie es dir geht. Ich habe mir Sorgen gemacht und geweint. Nun ist nichts mehr von meinen Tränen da. Alle verbraucht an den Menschen den ich immer für stark gehalten habe. Es macht mir Angst, dich so zu sehen, denn ich habe mich geirrt. Ich habe gesehen das auch du weinen kannst, das auch du irgendwann nicht mehr weiter weißt und keinen Ausweg mehr siehst. Ein Teil von mir freut sich darüber denn nun weiß ich das ich nicht alleine bin. Ich weiß nun das es Menschen gibt, denen es ähnlich geht wie mir. Aber der andere und größere teil hat Angst. Angst die Wahrheit zu sehen und zu verkraften. Immer dachte ich, das du unerreichbar für all den Schmerz und Frust wärst, aber das warst du nicht. Und dich so zu sehen zerreißt mir das Herz. Viel zu viel haben wir gelacht, viel zu viel haben wir gemeinsam durch gestanden. Unsere langen Gespräche die sich oft über Mitternacht hinaus zogen, unsere geplanten Träume?soll das alles umsonst gewesen sein? Ich hoffe nicht, denn ich bete jeden verfluchten Tag darum, das du dich wieder finden wirst und wieder an Stärke gewinnst. Denn wenn es so bleibt wie jetzt, wer soll mich dann beschützen? Wenn nicht du, dann wird es keinen anderen geben. Nie wird es einen anderen geben, den ich so schätzen und verehren werde wie dich, schon deswegen darfst du deinem Leben kein Ende bereiten. Wenn du es nicht für mich tust, dann tu es für den Menschen den du am meisten liebst. Du und ich wissen genau, wen ich meine. Dieser Mensch bildet den Mittelpunkt deines Lebens, und auch wenn du es nicht wahr haben willst, wenn du entschwindest, wirst du sie mit dir reißen. Sie wird es nicht verkraften, keiner deiner Freunde wird es. Alle werden sich fragen warum. Und keiner von ihnen oder von uns wird eine Antwort darauf haben. Soll es wirklich so enden? Ich stelle dir diese Frage in der Hoffnung dich damit wach zu rütteln. Ob es mir gelingt werde ich irgendwann erfahren. Doch wenn ich sehe das du, ein Engel auf Erden, stirbst, dann wirst du uns alle mit dir ziehen?
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*Wenn Engel es verdient haben zu sterben*
Noch immer höre ich deine Worte die du mir leise ins Ohr flüsterst und noch immer denke ich das du neben mir im Bett liegst. Ich bilde mir ein dich langsam ein- und ausatmen zu hören. Doch dann, wenn ich mich umdrehe um zu schauen ob du wirklich dort neben mir liegst, stelle ich fest das du nicht da bist - und das beruhigt mich. Ich bin froh, das diese Zeit hinter mir liegt. Endlich hatte ich den Mut einen Schlussstrich zu ziehen. Nie wieder wirst du da liegen und mich ansehen so wie du es immer getan hast. Nie wieder wirst du meinen Rücken streicheln und nie wieder werden wir uns küssen. Natürlich schmerzt es , doch verdammt was geht?s mir gut ohne dich!!! Langsam fange ich wieder an zu leben?ich lerne wieder auf mich selbst zu hören und mir ist egal wie oft du mich anrufst und mich anflehst, denn ich werde dich mit all meiner Kraft vergessen. Dich aus meinem Leben streichen. Denn das was du mir angetan hast, war zu viel. Ich war immer dein starkes Mädchen. Doch so stark ich auch immer für dich war, das Alles halte ich nicht mehr aus. Du hast mein Herz zerrissen, mein Vertrauen missbraucht und du musst endlich kapieren das auch ich die Möglichkeit habe das Alles zu beenden. Und das tue ich. Mir ist egal was mit dir passiert, denn bei mir gibt es nicht mal mehr Hass für dich. Du bist wie eine schlechte Erinnerung. Nicht mehr und nicht weniger. Es wird einige Zeit dauern aber irgendwann wirst du nicht mal mehr als Erinnerung in meinem Kopf existieren sondern nur noch als dunkler Schleier. Und dann ist endlich mein Ziel erreicht. Dann bist du gestorben. Ab da an werde ich wieder auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Ich werde wieder lachen und vielleicht werde ich mir sogar den Moment nehmen und mir selbst danken das ich meinen Engel hab sterben lassen.
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*Never Ending Sadness*
Ich weiß nicht wieso und auch nicht warum das alles so gekommen ist. Ich kann mir das einfach nicht erklären. Keine Ahnung was in deinem oder meinem Leben falsch gelaufen ist, aber so kann es nicht weiter gehen mit mir. Ich ertrage es nicht das alles Tag für Tag wieder durch zu machen. Immer wieder von vorne, nie endend. Aber vergiss nicht das ich dich kenne. Das ich dich nie aus meiner Erinnerung und aus meinen Gedanken verbannen werde. Ich kenne dich wie kein anderer auf dieser Welt. Ich kenne nicht nur jeden einzelnen Quadratzentimeter deines Körpers auswendig, weiß nicht nur wie du dich anfühlst, wie du schmeckst und wie du riechst. Nein, ich weiß auch ganz genau wie du dich fühlst wenn es dir gut geht, wenn es dir schlecht geht. Ich weiß wann du davon laufen willst und ich weiß wann du in Arm genommen werden willst. Jahrelang hab ich dich angeschaut, dich studiert und nun bin ich ein Meister auf dem Gebiet wenn es darum geht zu sagen wie du dich fühlst, was du brauchst oder was du als nächstes tust. Und so ist es mit dir auch. Wir kennen uns inzwischen viel zu gut um nicht mehr am Leben des anderen Teil zu haben. Wissen nur zu gut was der andere denkt wenn wir uns in die Augen schauen. Wie Seelenverwandte waren wir und nun soll das alles vorbei sein? Warum? Waren wir nicht wie Freunde, Geschwister und Geliebte in einem? Das ich dich nicht mehr sehen darf macht mich krank. Es zerfrisst mich langsam von innen. Meine Schmerzen spüre ich noch kaum. Ich fühle nur ein taubes Gefühl das hin und wieder mal stärker wird und dann wieder abklingt. Für kurze Zeit denke ich dann darüber nach mich gegen dieses Gefühl zu wehren. Aber wozu? Wozu soll ich um unser Leben kämpfen wenn ich keinen Verbündeten habe? Ich bin nicht so stark. Ich steh das nicht alleine durch. Nein. Ich brauche Hilfe. DEINE Hilfe. Ohne dich bin ich verloren in dieser Welt. Weiß nicht mehr weiter. Du warst immer mein Retter. Mein strahlender Held der immer für mich da war. Und ich war deine Prinzessin. Und nun leben wir in zwei verschiedenen Welten. Du hast mich allein gelassen. Und nun sitze ich hier im dunkeln und drohe im Selbstmitleid zu versinken. Hin und wieder sehe ich dann dein Gesicht in der Menschenmenge die an mir vorüber treibt. Dann drehe ich mich um und suche dich. Aber du bist nicht da. Dann fällt mir wieder ein, das du nie wieder kommen wirst. Und das reißt mein Herz wieder und immer wieder in kleinere Stücke, bis irgendwann nichts mehr davon übrig ist. Was würde ich dafür geben ein einziges Mal noch in deine wunderschönen Augen blicken zu dürfen und daran zu denken wie sehr ich sie liebe. Ich wünsche mir keinen Kuss, keine Umarmung aber einmal noch deine leuchtenden Augen zu sehen, die die meinen suchen, das wäre mein Wunsch. So simpel er auch ist, kann er mir nicht gewährt werden. Auch wenn ich alle Götter dieser Welt anflehen würde. Es ist nichts mehr zu machen. Wir mussten voneinander los lassen und nun bist du entschwunden. Ich kann nichts mehr tun auch wenn ich wollte. Ich bin zu schwach mich zu erheben um dir zu folgen. Ich bin nicht mal sicher ob du das wirklich willst. Du warst immer ein Einzelgänger. Warum sollte das jetzt anders sein? Gerade höre ich unser Lied, welches nun nicht mehr unseres ist. Es gibt kein UNS mehr. Nur noch ein du und ein ich. Es wird ein anderes Pärchen für dieses Lied geben. Jedoch wird es nie ein solches Pärchen wie uns geben. Das ist unmöglich. Unvorstellbar. Und wieder laufen mir die Tränen über die Wangen. Wieder bin ich zu schwach sie weg zu wischen. Was soll ich tun? Ich drohe an der Tatsache zu ersticken das du nie wieder bei mir sein wirst. Nicht selten denke ich an den Gedanken dem allen ein Ende zu setzten. Meinen Leiden und den Qualen die über mich kommen wenn ich an dich denke. Aber auch wenn ich mich traurig, allein und ungeliebt fühle, weiß ich doch, das ich Freunde habe. Und schon allein für diese Freunde lohnt es sich zu leben. Ich kann sogar behaupten das ich hin und wieder schon mal wieder das Licht erblickt habe welches ich seid Wochen, oder sogar schon seid Monaten nicht mehr gesehen haben. Und langsam fühle ich mich besser. Besser aber nicht glücklicher. Niemand wird mir das Gefühl des Glücks wieder geben können welches ich mit dir erlebt habe. Aber ich werde weiterleben. Ich werde nicht an der Tatsache sterben das wir nicht mehr eins sein können. Ich werd leben und das nur für dich. Denn du warst, bist und wirst immer ein Teil meines Lebens sein!
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